Sondermeldung des Polizeipräsidiums Südosthessen
30.10.2012

Generation 65 Plus: Sicher mobil sein!
(aa) "Die Generation 65 Plus steht dieser Tage in unserem Fokus", sagt Alexander König, Leitender Polizeidirektor des Polizeipräsidiums Südosthessen und kündigt im Rahmen der diesjährigen Aktionen "Sichere Landstrasse" verstärkt Beratungen an. Die Schutzleute werden insbesondere die lebensälteren Verkehrsteilnehmer auf Gefahren und Sicherheitsaspekte im Strassenverkehr ansprechen und Infomaterial austeilen. Rücksichtnahme fordert die Polizei aber auch von den jüngeren Verkehrsteilnehmern ein. Die Anzahl der älteren Menschen steigt voraussichtlich in den nächsten Jahrzehnten deutlich an. Wie die Unfallstatistiken zeigen, stellt dies per se kein erhöhtes Unfallrisiko dar. Allerdings ereigneten sich im letzten Jahr auf den Landesstrassen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Südosthessen 714 Verkehrsunfälle, an denen Personen über 65 Jahre beteiligt waren. Dabei waren drei Tote zu beklagen, 65 Menschen erlitten schwere und 328 leichte Verletzungen. Bei 470 Unfällen wurden die 65 Plus-Beteiligten als Verursacher in den Polizeiprotokollen eingetragen. Ein Rentner verlor sein Leben, 36 Senioren wurden schwer und 209 leicht verletzt. Während man jungen Verkehrsteilnehmern das "Jugendlichkeitsrisiko" zuspricht, erhöht sich bei den Älteren das Risiko im Strassenverkehr, sofern ein schlechter werdendes Seh- und Hörvermögen ignoriert wird. Gerade, um ausgiebige Mobilität genießen zu können, sollte jeder bei der Feststellung einer solchen Veränderung baldmöglichst handeln. "Nutzen Sie die Angebote ärztlicher Routine- oder Vorsorgeuntersuchungen und leisten Sie so einen wichtigen Beitrag für sicheres Verhalten im Strassenverkehr", appelliert König. Die Polizei rät zudem gerade in der dunklen Jahreszeit allen Verkehrsteilnehmern, helle und gut sichtbare Kleidung zu tragen. Fußgänger sollten beim Queren der Strassen auf Fußgängerfurten oder -ampeln zurückgreifen. Ein Großteil der Generation 65 Plus nimmt sehr rege am Fahrzeugverkehr teil. Hier können alle Interessierten auf ein großes Angebot von technischen und baulichen Hilfsmitteln zurückgreifen, wie zum Beispiel Einparkhilfen an Autos. Fahrräder mit niedrigem Einstieg sind bequem und vermindern das Sturzrisiko. Das ist ein ebenso wichtiger Sicherheitsaspekt wie die Funktionstüchtigkeit der Beleuchtung. Mit zunehmendem Alter spüren Seniorinnen und Senioren mitunter eine gewisse Unsicherheit im Strassenverkehr. "Zu langsames Fahren gefährdet unter Umständen die Verkehrssicherheit", betont der Leitende Polizeidirektor und empfiehlt, die Angebote von Sicherheitstrainings zu nutzen.



Offenbach, 30.10.2012, Pressestelle, Andrea Ackermann
Quelle: presseportal.de/polizeipresse/


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